Die Zeit zur Regeneration und Reinigung beginnt...
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Medizinischer Hinweis

Die hier bereitgestellten Informationen dienen nur der allgemeinen Aufklärung über Giardiose beim Hund und ersetzen nicht die Untersuchung, Diagnose oder Behandlung durch einen Tierarzt.

  • Bei Verdacht auf Giardien bitte umgehend einen Tierarzt aufsuchen.
  • Nur ein Tierarzt kann eine stellen und eine individuelle Behandlung empfehlen.
  • Ernährungstipps oder Vorsorgemaßnahmen auf dieser Seite sind allgemein und ersetzen keine tierärztliche Beratung.

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Giardiose beim Hund – Symptome, Ansteckung & Behandlung

Die Giardiose ist eine parasitäre Darmerkrankung, die durch einzellige Parasiten, sogenannte Giardien, verursacht wird. Diese Parasiten besiedeln den Dünndarm des Hundes und können zu Durchfall und Erbrechen führen.

Besonders betroffen sind:

  • Welpen

  • Hunde mit geschwächtem Immunsystem

  • Hunde in Gruppenhaltung (z. B. Tierheime, Zwinger)

Was sind Giardien?

Giardien sind mikroskopisch kleine Einzeller, die sich millionenfach im Dünndarm vermehren.
Weltweit kommen verschiedene Giardien-Arten vor, beim Hund spielt vor allem Giardia intestinalis eine wichtige Rolle.

Wie ansteckend ist Giardiose?

Ein mit Giardien infizierter Hund ist hochgradig ansteckend.
Deshalb breitet sich die Erkrankung besonders schnell dort aus, wo viele Hunde zusammenleben.

Wie erfolgt die Ansteckung?

Giardien werden über sogenannte Zysten ausgeschieden, die im Kot infizierter Hunde enthalten sind.

Diese Zysten sind sehr widerstandsfähig:

  • im Kot: bis zu 1 Woche überlebensfähig

  • im feuchten Boden oder kaltem Wasser: mehrere Wochen

Hunde stecken sich an durch:

  • Kontakt mit infiziertem Kot

  • Aufnahme von verunreinigtem Wasser

  • Verzehr von kontaminierter Nahrung

  • Direkten Kontakt mit erkrankten Hunden (z. B. Ablecken)

Symptome der Giardiose

Nicht jeder infizierte Hund zeigt Symptome. Treten sie auf, sind sie meist:

  • Wiederkehrender oder chronischer Durchfall

  • Weicher, schleimiger oder übelriechender Kot

  • Erbrechen

  • Blähungen

  • Gewichtsverlust

  • Mattigkeit

  • Bei Welpen: Wachstumsstörungen

Diagnose

Der Nachweis erfolgt über:

  • Kotuntersuchungen (oft mehrere Proben notwendig)

  • Schnelltests oder Laboruntersuchungen

Da Giardien nicht dauerhaft ausgeschieden werden, sind wiederholte Tests sinnvoll.

Behandlung

Die Therapie der Giardiose ist langwierig, aber gut behandelbar.

Wichtig sind:

  • Medikamentöse Behandlung

  • Strenge Hygienemaßnahmen (Reinigung von Näpfen, Decken, Liegeplätzen)

  • Regelmäßiges Entfernen von Kot

  • Gegebenenfalls Wiederholung der Behandlung

Nur so kann eine erneute Ansteckung verhindert werden.

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