Die Herzwurmerkrankung (Dirofilariose) ist eine schwere parasitäre Erkrankung, die durch Stechmücken übertragen wird. Sie kommt vor allem in Süd- und Osteuropa, aber zunehmend auch in anderen Regionen vor.
Blutsaugende Insekten, vor allem Stechmücken, nehmen beim Stich eines infizierten Hundes Larven (Mikrofilarien) auf.
Beim nächsten Stich geben die Mücken bereits weiterentwickelte Larven an einen neuen Wirt ab.
Diese Larven gelangen in:
das Blut- und Lymphsystem
Dort entwickeln sie sich nach mehreren Häutungen zu erwachsenen Würmern.
Je nach Art und Stadium leben die erwachsenen Würmer:
im Bindegewebe oder unter der Haut
oder in den Blutgefäßen von Herz und Lunge
Der eigentliche Herzwurm (Dirofilaria immitis) siedelt sich bevorzugt in den Lungenarterien und im rechten Herzen an.
Etwa 3 Monate, bis die Larven das Herz erreichen
Etwa 6 Monate, bis sie vollständig ausgewachsen sind
Ein erwachsener Herzwurm kann bis zu 30 cm lang werden.
Die Symptome hängen stark von der Anzahl der Würmer und der Dauer der Infektion ab. Der Verlauf kann sehr unterschiedlich sein:
Anfangs oft keine Symptome
Leistungsschwäche
Husten
Keuchen / Atemnot
Anämie
Gewichtsverlust
Symptome einer Rechtsherzinsuffizienz
Im Endstadium Herzversagen
Herzwürmer schädigen Herz, Lunge und Blutgefäße massiv.
Unbehandelt kann die Erkrankung lebensbedrohlich bis tödlich verlaufen.
Eine frühe Diagnose und konsequente Behandlung sind entscheidend für die Prognose.
Die hier bereitgestellten Informationen dienen nur der allgemeinen Aufklärung über Diofilariose beim Hund und ersetzen nicht die Untersuchung, Diagnose oder Behandlung durch einen Tierarzt.
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